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Laienhelfer; Beantragung einer Förderung für die Betreuung von psychisch Kranken

Der Freistaat Bayern gewährt Zuwendungen für die Betreuung von psychisch Kranken durch Laienhelfer in Bayern.

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Leistungsdetails

Zweck

Mit der Zuwendung soll psychisch Kranken eine Teilnahme an den Abläufen des normalen Lebens erleichtert und Vorurteile abgebaut werden.

Gegenstand

Gefördert werden Aufwendungen, die den Laienhelfern im Zusammenhang mit der Betreuung psychisch Kranker entstehen.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind grundsätzlich die Verbände der freien Wohlfahrtspflege und die ihnen angeschlossenen Organisationen.

Zuwendungsfähige Kosten

Je Laienhelfer wird eine Kostenpauschale gewährt.

Art und Höhe

Der Zuschuss wird als Festbetragsfinanzierung im Rahmen einer Projektförderung gewährt. Die Kostenpauschale wird als Zuschuss gewährt und beträgt je Laienhelfer bis zu 155 Euro pro Jahr.

Wesentliche Förderungsvoraussetzungen:

  • Laienhelfer sollen einer Gruppe von mindestens vier Helfern angehören und ehrenamtlich, regelmäßig und über das ganze Jahr hinweg in der Laienarbeit tätig sein.
  • Die fachliche Begleitung der Laienhelfer soll gewährleistet sein.
  • Für die erstmalige staatliche Förderung sollten die Fördervoraussetzungen seit etwa einem Jahr vor dem Bewilligungszeitraum erfüllt sein.

  • Bestätigung über Qualifikation und Effizienz der Laienarbeit
    (z. B. durch Spitzenverband, Sozialpsychiatrischen Dienst, niedergelassenen Nervenarzt, Bezirkskrankenhaus, Gesundheitsamt)

Antragsstellung

Anträge sind bei der für den Sitz des Antragsstellers örtlich zuständigen Regierung einzureichen.

Bewilligung

Zuständig für die Bewilligungen sind die Regierungen.

keine

Anträge für das laufende Jahr sind bis zum 1. März des laufenden Jahres zu stellen.

Die Förderung erfolgt ohne Rechtsanspruch im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Stand: 13.05.2024
Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention